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  Förderung   01.02.2010  
 
 

NRW fördert Abriss von Altimmobilien

Minister Lutz Lienenkämper: "Sozialer Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen ist modern, richtig und zukunftsweisend" / Land reserviert eine Milliarde Euro für Wohnraumförderung 2010

 
         
 

Rund eine Milliarde Euro wird das Land in diesem Jahr für die Wohn­raumförderung reservieren. "Der soziale Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen ist modern, richtig und zukunftsweisend. Wir haben im Kri­senjahr 2009 die Rekordsumme von 1,141 Milliarden Euro – statt wie ursprünglich geplant 950 Millionen Euro - in den Wohnungsbau inves­tiert. Das beweist die hohe Akzeptanz unseres Programms bei der Wohnungswirtschaft", sagte Bauminister Lutz Lienenkämper am 28. Januar 2010 in Düsseldorf.

Neue Akzente will Lienenkämper mit einer Zuschussförderung für Abriss und Neuinvestitionen in nicht mehr zeitgemäße Wohnsiedlungen der 1960er und 1970er Jahre setzen. Dafür stehen in 2010 erstmals Zu­schüsse in Höhe von zwei Millionen Euro bereit; insgesamt sind für diese Förderung bis 2013 rund 19,5 Millionen Euro reserviert. Außer­dem werden Räume für die wohnungsnahe soziale Infrastruktur und Projekte, die sich aus kommunalen Handlungskonzepten für das Woh­nen ableiten, gefördert.

Der Mietwohnungsbau, für den in 2010 rund 400 Millionen Euro bereit stehen, wird, wie bereits im vergangenen Jahr, gezielt auf Städte und Gemeinden mit hohem Bedarf konzentriert. Auch Wohnungen und stati­onäres Wohnen für ältere und behinderte Menschen werden aus dieser Summe weiterhin gefördert. Lienenkämper kündigte an, auch in diesem Jahr könnten die Kommunen alle Förderanträge für den Bau oder Er­werb von Eigenheimen bewilligen, die die entsprechenden Vorausset­zungen erfüllen. Dafür sind 500 Millionen Euro reserviert. Für Investitio­nen in den Bestand sind 100 Millionen Euro eingeplant.

"Unsere soziale Wohnraumförderung ist ein schnell wirkendes Kon­junkturpaket. Eine Milliarde Euro stößt das dreifache Investitionsvolu­men an. Kein anderes Bundesland ist im sozialen Wohnungsbau, aber auch bei der Förderung von Eigentum vergleichbar gut aufgestellt. Bei der energetischen Sanierung von Sozialwohnungen, aber auch mit un­serem neuen Abrissprogramm ist Nordrhein-Westfalen im Länderver­gleich klar an der Spitze", erklärte Lienenkämper.

Insgesamt 92 Prozent der Wohnraumförderung in 2010 wird aus Mitteln der NRW.Bank finanziert, der Rest sind Kompensationszahlungen aus dem Bundeshaushalt, die den Ländern durch die Föderalismusreform zustehen.

Im Jahr 2009 hat das Land für den Mietwohnungsbau Darlehen in Höhe von 492 Millionen Euro für 5.645 Wohnungen gewährt. Außerdem ent­stehen mit rund 28 Millionen Euro 829 Heimplätze für behinderte Men­schen. Mit 564 Millionen Euro wurden Bau oder Erwerb von 7.872 Ei­genheimen gefördert – dabei lag der Anteil von Neubauobjekten gleich­auf mit dem Erwerb von Gebrauchtimmobilien. In die energetische Nachrüstung von Sozialwohnungen, in die Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand und die Modernisierung von Alten- und Pflege­heimen, insgesamt 2.675 Wohneinheiten, flossen 57 Millionen Euro.

Quelle und weitere Information:
Ministeriums für Bauen und Verkehr, Pressemitteilung vom 28.01.2010

Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV
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30419 Hannover
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