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Nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt droht den Deutschen Baubetrieben in den kommenden Jahren ein dramatischer Verlust an personellem Know-how. "Die Lücke zwischen Beschäftigten, die in den Ruhestand gehen, und Jugendlichen, die auf dem Bau eine Lehre beginnen, wird immer größer. Die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse liegt jährlich bei rund 11.300, obwohl rund 18.000 neue Facharbeiter Jahr für Jahr benötigt werden. Die Bauwirtschaft tut eindeutig zu wenig, um hier gegenzusteuern", so der stellvertretende Bundesvorsitzende der IG BAU, Dietmar Schäfers.
Der Fachkräftemangel sei von der Bauwirtschaft "hausgemacht". Als Beispiel nannte Schäfers die Ausbildungsquote. Während 1995 noch 36 Prozent der Baubetriebe ausgebildet hätten, seien dies im vergangenen Jahr nur noch 21 Prozent gewesen. Die Betriebe müssten ihre Ausbildungsbereitschaft dringend erhöhen. Zudem werde das Potenzial arbeitsloser Fachkräfte nicht ausreichend für Neueinstellungen genutzt.
Quelle und weitere Infomationen:
IG Bauen Agrar Umwelt, Pressemeldung vom 26.05.2010
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