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"Insgesamt wird der Umsatz im Bauhauptgewerbe in 2011 auf 80 Mrd. Euro und damit um 2 % zurückgehen. Für 2010 erwarten wir nach wie vor einen Umsatz von 81,6 Mrd. Euro sowie etwas weniger als 700.000 Beschäftigte.
Bewahrheitet sich die prognostizierte Umsatzentwicklung für 2011, so muss mit einem weiteren Rückgang von einem Prozent der Arbeitsplätze gerechnet werden. Dies könnte einen Abbau von rund 7.000 Arbeitsplätzen auf dann nur noch 690.000 bedeuten."
Bei den einzelnen Bausparten zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild: Während der Wohnungsbau sowohl in diesem (mit + 0,5 %) wie auch im kommenden Jahr mit + 2 % eine leichte Tendenz nach oben zeigt, wird der Wirtschaftsbau in diesem Jahr mit 8,3 % noch einmal deutlich verlieren und 2011 auf diesem Niveau verharren. Im öffentlichen Bau verläuft die Entwicklung genau umgekehrt: Aufgrund der Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen wird der Umsatz in 2010 mit 6,8 % noch einmal deutlich anziehen und 2011 dann mit minus 7,4 % wieder auf sein annähernd ursprüngliches Niveau zurückzukehren.
Trotz der leicht positiven Tendenz im Wohnungsbau geht von diesem ein deutliches Risiko für die weitere Entwicklung am Bau aus. Zwar nährt die Entwicklung der Baugenehmigungen
die Hoffnung auf leichte Besserung - bereits in 2009 konnte auf Basis der Baukosten ein Zuwachs von 6 % für neue Wohngebäude verzeichnet werden - aber bereits im April hat sich dieser Trend wieder abgeschwächt.
"Um diesem positiven Trend Nachhaltigkeit zu verleihen," so der ZDB-Präsident, "müssen die Rahmenbedingen für den Wohnungsbau dringend verbessert werden - trotz aller Sparzwänge. Hierzu gehören in erster Linie die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung, eine Verstetigung der CO2- Gebäudesanierungsprogramme auf höherem Niveau wie auch eine Förderung von Maßnahmen zum Bestandsersatz.
Quelle und weitere Infomationen:
Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Presseinformation 23.06.2010
Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV
Entenfangweg 15
30419 Hannover
info@kalksandstein.de
www.kalksandstein.de
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