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  Markt und Bauwirtschaft   26.07.2010  
 
 

Reihenhaus-Neubau am günstigsten

Quadratmeterpreise von neuen Eigenheimen im Schnitt drei Prozent niedriger als 1995 - Vor allem im Osten vielfach unter 1.000 Euro - Kostenvorsprung der neuen gegenüber den alten Ländern liegt bei 20 Prozent

 
         
 

BERLIN - In den letzten Jahren gab es in Deutschland keine Überhitzung des Immobilienmarktes wie in anderen europäischen Ländern, allen voran Spanien und Großbritannien. Auch das Image des Baukosten-Weltmeisters ist längst abgelegt. Wie die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, realisierten Bauherren ihre eigenen vier Wände im Jahr 2008 immer noch kostengünstiger als Mitte der 90er Jahre. Nach Angaben von LBS Research ist der Kostenvorsprung bei Doppel- und Reihenhäusern in den neuen Bundesländern am größten. Quadratmeterpreise unter 1.000 Euro seien hier relativ leicht realisierbar.

In Ostdeutschland lagen nach Angaben der BS-Experten die Baukosten für Doppelhäuser zuletzt knapp unter der 1.000-Euro-Marke, Reihenhäuser seien jedoch im Schnitt schon für einen Quadratmeterpreis von knapp 900 Euro veranschlagt worden. Allerdings scheint bei der Entscheidung zwischen frei stehendem Objekt oder eigenen vier Wände in der Reihe nicht allein der Preis ausschlaggebend zu sein, so LBS Research. Denn im gleichen Zeitraum ging der Anteil der Doppel- bzw. Reihenhäuser von 31 Prozent auf 13 Prozent zurück. Der Anteil der frei stehenden Einfamilienhäuser stieg gleichzeitig von rund 69 Prozent im Jahr 1995 auf rund 87 Prozent im Jahr 2008 an, obwohl die durchschnittlichen Quadratmeterpreise in diesem Segment aktuell um ein Viertel höher sind als in der Reihe.

Anders ist das Bild in den alten Bundesländern. Dort lag 2008 der Anteil der besonders bevorzugten Bauform - dem frei stehenden Haus - annähernd stabil bei rund 67 Prozent (1995: rund 65 Prozent). Demgegenüber setzten gut 18 Prozent im ehemaligen Bundesgebiet auf das Doppelhaus und 14 Prozent auf das Reihenhaus. Ähnlich wie die Eigentumswohnung stellt laut Einschätzung der LBS-Experten das Reihenhaus in den wirtschaftsstarken Ballungsräumen eine kostengünstige Alternative dar. Wenn auch auf kleineren Grundstücksflächen, so bieten die eigenen vier Wände auf diese Weise ebenerdiges Wohnen im urbanen Raum an. Hinzu kommt, dass die Baukosten beim frei stehenden Haus in den alten Bundesländern mittlerweile wieder das Niveau des letzten Jahrzehnts erreicht haben.

Quelle und weitere Infomationen:
LBS, Infodienste - Wohnungsmarkt, 12.07.2010

Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV
Entenfangweg 15
30419 Hannover
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www.kalksandstein.de

 
 
 
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