KS-Nord e.V.

Massekurve Kalksandstein

Massekurve nach DIN 4109


Bewertetes Schalldämm-Maß R’w,R einschaliger, biegesteifer Wände und Decken nach Beiblatt 1 zu DIN 41091)2).

Die in der vorhergehender Tafel angegebenen Zusammenhänge zwischen flächenbezogener Masse m’ und bewertetem Schalldämm- Maß R’w setzen ein geschlossenes Gefüge und einen fugendichten Aufbau der Wände voraus. Wände ohne Stoßfugenvermörtelung erfüllen diese Forderung nur, wenn mindestens einseitig ein vollflächiger und dichter Putz oder beidseitig ein mindestens 3 mm dicker Dünnlagenputz (mittlere Putzdicke = 5 mm) aufgebracht wird.

Die Schalldämmung von einschaligen Wänden wird durch den Einbau von Dosen für die Elektroinstallation oder durch – sachgerecht hergestellte und wieder verschlossene – Schlitze geringer Tiefe nicht nennenswert beeinflusst, sofern durch das Herstellen der Schlitze Gefüge und/oder Dichtheit der Wand nicht beschädigt wurden.

Massekurve nach DIN EN 12354-1

Nähere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Abhängigkeit des Schalldämm-Maßes von der flächenbezogenen Masse nicht für alle Baumaterialien gleich ist. Dies wird dazu führen, dass es zukünftig eigene Massekurven für verschiedene Materialien geben wird. Die dafür benötigten Werte sind aber aufgrund der bisherigen Tradition in Deutschland bis vor kurzem so gut wie nicht verfügbar gewesen. Sie mussten also neu ermittelt werden. Auf Grund sorgfältig geplanter, durchgeführter und dokumentierter Prüfstandsmessungen, die entsprechend den europäischen Prüfverfahren erfolgten, konnte eine Datenbasis gewonnen werden, aus der eine neue, abgesicherte Massekurve für Kalksandstein generiert werden konnte. Das folgende Bild zeigt diese Kurve, die so auch Verwendung im KS-Schallschutzrechner (Prüfen!!) findet.

Vergleich der Massekurve für Kalksandstein mit der Massekurve nach EN 12354-1 Anhang B2.

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