KS-Süd e.V.

Schallabsorption

Wenn in der Bauakustik von Schalldämmung die Rede ist, dann bezeichnet man damit den Vorgang, dass der Schall durch Hindernisse an der Ausbreitung gehindert wird. Die Schallenergie selbst bleibt erhalten. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Schallabsorption um die Umwandlung von Schallenergie in Wärme. Den Schallwellen wird durch absorbierende Materialien (z.B. poröse Absorber, in die die Schallwellen eindringen können) Energie entzogen, so dass ihre Intensität vermindert wird.

Die Fähigkeit eines bestimmten Materials oder einer bestimmten Konstruktion, Schall zu absorbieren, wird durch den so genannten Schallabsorptionsgrad α charakterisiert. Er ergibt sich aus dem Verhältnis der nicht reflektierten zur auffallenden Schallenergie. Bei vollständiger Absorption (d.h. es wird keine Schallenergie reflektiert) hat er den Wert 1. Bei vollständiger Reflexion (d.h. es wird nichts absorbiert) gilt α = 0. Der Schallabsorptionsgrad ist frequenzabhängig und wird nach DIN EN ISO 354 im Hallraum bestimmt.

Schallabsorption mit KS-Wänden

Absorbierende Oberflächen mit hoher mechanischer Stabilität und unterschiedlicher schallabsorbierender Eigenschaft können z.B. mit Kalksandsteinen geschaffen werden. Übliches Mauerwerk weist geringe schallabsorbierende Eigenschaften (bis ~ 0,05) auf. Mit einer zusätzlichen Schale aus KS-Lochsteinen mit sichtbarer durchgehender Lochung und dahinter liegendem Luftraum können höhere  Schallabsorptionsgrade erzielt werden.

Ausführungsvarianten Schall absorbierender KS-Vorsatzschalen

Beispiel für eine Schallschluckwände aus KS-Schallschutzsteinen

KS-Lexikon

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