KS-West e.V.

Geschützt und sicher

Gut beraten ist, wer mit Kalksandstein baut. Denn dieses Material hält dem Feuer stand. Mauerwerk aus Kalksandstein ist nicht brennbar. 

Auch beim Witterungs- und Hitzeschutz kann Kalksandstein punkten. Der Allwetter-Stein wird seit mehr als hundert Jahren als solider dauerhafter Mauerstein für den Fundamentbau eingesetzt. Fassaden aus Kalksandstein gibt es seit mehr als 80 Jahren. Kalksandstein ist auch bei Dauerfeuchte haltbar. Seit Jahrzehnten haben sich Kalksandstein-Grundmauerwerke in den deutschen Heide- und Moorlandschaften bewährt.

Erwiesene Feuerfestigkeit

Auch wenn sich niemand einen Hausbrand wünscht – beim Hausbau muss er zum Schutz der Bewohner einkalkuliert werden. Daher sollten die eingesetzten Baumaterialien nicht brennbar sein. Für fast alle Anwendungen sind Vorgaben zu erfüllen, die in den Landesbauordnungen (= Baugesetze der Bundesländer) festgelegt sind.

Nicht ohne Grund ist durch die verheerenden Brandkatastrophen in den zurückliegenden Jahrhunderten der Siegeszug des massiven Bauens zu verzeichnen. Diese Baukultur zeigt neben dem Brandschutz natürlich auch andere Vorzüge im Gegensatz zum Leichtbau, wie zum Beispiel beim Schallschutz.
Die Nichtbrennbarkeit von Kalksandsteinen musste auch im Rahmen der neuesten europäischen Vorschriften nicht neu bewertet werden. Sie wurden gemäß Entscheidung der Europäischen Kommission in ein Verzeichnis von Bauprodukten der Kategorie A (nichtbrennbar) aufgenommen. In Deutschland gilt für Kalksandsteine -wie schon immer- auch die bauaufsichtliche Bezeichnung: “Baustoffklasse A“ (nichtbrennbar).

Durch einen Brand verkohlte Holzkonstruktion vor einer unversehrten Kalksandsteinwand; wegen ungetrennter Dachanschlüsse wurde das Feuer weitergeleitet.

Umfangreiche Brandprüfungen und Forschungen belegen, dass sich Kalksandstein brandschutztechnisch vorteilhaft verhält. Dies Verhalten ergibt sich aus dem Baustoff und dem Herstellungsverfahren der Kalksandsteine. Kalksandsteine verbrauchen im Brandfall freies und gebundenes Kristallwasser bevor die Baustoffstrukturen angegriffen werden. Zunächst ergibt sich im Brandfall sogar eine Zunahme der Festigkeit. Brandfälle aus der Praxis bestätigen dieses sehr eindrucksvoll.

Brandversuche mit hochbelasteten Kalksandsteinwänden mussten nach 300 min (5 Stunden) abgebrochen werden weil der Brandofen der Versuchseinrichtung dem Feuer nicht mehr standhielt.

Als einziger Mauerwerksbaustoff decken Kalksandsteinwände -errichtet aus KS-Vollsteinen und KS-XL- brandschutztechnisch alle Belastungsfälle und Feuerwiderstandsdauern nach der Mauerwerksnorm DIN EN 1996/NA ab.

Kosten sparen durch größere Brandabschnitte

Schlussfolgerungen aus der Auswertung über die Einsatzstatistik der Berufsfeuerwehr Hamburg zur  Brandentstehungshäufigkeit in Wohngebäuden

Frost- und Witterungsfest

Feuchtigkeit und Frost können den soliden Kalksandstein-Wandkonstruktionen nichts anhaben. Das gilt sowohl für zweischalige Wandkonstruktionen mit Verblendschale aus KS-Verblendern als auch für einschalige Außenwände mit WDVS. Beide Außenwandkonstruktionen werden in die höchste Schlagregenbeanspruchungsgruppe III nach DIN 4108-3 eingestuft.

Extra-Schutz für Außenwände

KS-Sichtmauerwerk mit glatter oder strukturierter Oberfläche bietet eine Fülle von gestalterischen Möglichkeiten, speziell auch in Kombination mit anderen Baustoffen, wie Holz, Glas und Beton. Das feine Fugennetz gliedert die Sichtmauerwerksflächen maßstäblich und unaufdringlich. KS-Sichtmauerwerk kann unbehandelt bleiben, farblos imprägniert oder deckend gestrichen werden.
Kalksandsteine, die der Witterung ausgesetzt sind (z.B. in der Verblendschale von zweischaligem Mauerwerk), müssen frostwiderstandsfähig sein. Die Einstufung in Vormauersteine und Verblender erfolgt in DIN V 106 durch Bezug auf das in DIN EN 772-18 definierte Prüfverfahren. Die Steine werden dabei einer extremen Beanspruchung (25 Frost-Tau-Wechsel bei KS Vm bzw. 50 Frost-Tau-Wechsel bei KS Vb) ausgesetzt. Bei der Herstellung der KS-Verblender werden besonders ausgewählte Rohstoffe verwendet, damit keine Einschlüsse oder Störungen des Steingefüges entstehen.

Kalksandstein als Außensichtmauerwerk muss sich bei Regen und Frost nicht verstecken

KS-Lexikon

Infomaterial