1.)
|
Kalk und Sand aus den heimischen Abbaustätten
werden im Werk in Silos gelagert. Die Rohstoffe werden nach Gewicht
dosiert und zwar etwa im Mischungsverhältnis Kalk
: Sand = 1 : 12 , intensiv miteinander gemischt und über
eine Förderanlage in Reaktoren geleitet. |
2.) |
Hier löscht der Branntkalk unter Wasserverbrauch zu Kalkhydrat
ab. Gegebenenfalls wird das Mischgut dann im Nachmischer auf Pressfeuchte
gebracht. |
3.) |
Mit vollautomatisch arbeitenden Pressen werden die Steinrohlinge geformt
und auf Härtewagen gestapelt. |
4.) |
Es folgt dann das Härten der Rohlinge unter geringem Energieaufwand
bei Temperaturen von ca. 200° C unter Wasserdampfdruck, je nach
Steinformat etwa vier bis acht Stunden. Der Vorgang ist von der Natur
abgeschaut. Beim Härtevorgang wird durch die heiße Wasserdampfatmosphäre
Kieselsäure von der Oberfläche der Quarzsandkörner
angelöst. Die Kieselsäure bildet mit dem Bindemittel Kalkhydrat
kristalline Bindemittelphasen die CSH-Phasen, die auf
die Sandkörner aufwachsen und diese fest miteinander verzahnen.
Die beim Herstellungsprozess gebildeten Strukturen aus Kalk, Sand
und Wasser sind dafür verantwortlich, dass der KS-Stein ein festes
Gefüge hat. Es entstehen keine Schadstoffe. |
5.) |
Nach dem Härten und Abkühlen sind die Kalksandsteine gebrauchsfertig,
eine werksseitige Vorlagerung ist nicht erforderlich. |