Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V.
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    Werkberichte sind Beschreibungen des Bauvorhabens durch den Architekten.



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1.EnergiePlusHaus in Dortmund

»100 EnergiePlushäuser für Dortmund«

Im Rahmen der Initiative "100 EnergiePlusHäuser" der Stadt Dortmund wurde das erste Haus fertig gestellt.

Der überschüssige selbstproduzierte Strom wird ins Netz eingespeist.

Auf die Idee, ein Energiesparhaus zu bauen, ist das Baupaar nach einer kräftigen Energienachzahlung in der früheren Mietwohnung gekommen. Sie machten sich in vielen Medien sachkundig und fanden in Architekt Stephan Becker den richtigen Partner. „Hinzu kam, dass die Bauzinsen zurzeit recht günstig sind“, sagt Mark Moldenhauer, und hierdurch der Entschluss viel leichter fiel.

„Die Baukosten liegen zwar um 5 bis 10 Prozent höher“, sagte Architekt Stefan Becker: „Doch wenn man die ständig steigenden Energiepreise sieht, haben sich die höheren Baukosten schnell amortisiert“. Wesentliche Bausteine sind der Passivstandard des Gebäudes und die Photovoltaik-Anlage.
Britta Speckt und Mark Moldenhauer genießen inzwischen die Vorzüge: Die Komfortlüftung sorgt stets für beste Luft, die gut gedämmten Wände und Fenster für ein behagliches Wohngefühl.
Die Dämmschicht rund ums Haus ist 30 Zentimeter dick.
„Selbst in den heißen Sommertagen läßt es sich gut aushalten, es wurde nie zu heiß“ so die Bauherrin Britta Speckt.

1.EnergiePlusHaus in Dortmund
Projektdaten
Wohnungsbau: Einfamilienhaus
Doppelhaus
Passivhaus/Nullenergie- und Plusenergiehaus
Außenwand: Wärmedämmverbundsystem
Sichtfläche außen: Putz
Architekt:

Architekt Stephan Becker Büro:

Natürlich Architektur

Preinstraße 123

44265 Dortmund

Telefon: 0231-6070030

Telefax: 0231-6070748

info@natuerlich-architektur.de

www.natuerlich-architektur.de

Bauweise:

Massivbauweise mit 30 cm Dämmschicht

Fertigstellung:

Mitte 2012

Produkt:

Kalksandstein 17,5 cm

Sonstiges:

Seit dem 11. August 2012 wohnt das junge Paar in ihrem Energiesparhaus - "die winterliche Bewährungsprobe hat es aber noch nicht bestanden“, schmunzeln beide, sind aber sehr optimistisch.

Beide fühlen sich in der kleinen Siedlung wohl. Mit einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert das Haus Strom und mit einer Solaranlage warmes Wasser. Die Energie reicht nicht nur aus, um das ganze Haus mit 138 Quadratmeter Wohnfläche (ohne Unterkellerung) zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen.

Es bleibt ein Überschuss, der an DEW21 verkauft wird.

Text: © Der Westen 04.10.2012 von Joachim vom Brocke

Veröffentlichung:

Ein Musterhaus in Sachen Energie

Der Westen

 
Ansprechpartner:

KS-West e.V.
Barbarastr. 70
46282 Dorsten
Tel.: 0 23 62 /95 45-0
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