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    Werkberichte sind Beschreibungen des Bauvorhabens durch den Architekten.



Wohnen unter einem Dach
Wohnbebauung in Duisburg-Hamborn

Das neu entstandene Wohnquartier befindet sich im Norden Duisburgs – in Hamborn. Die Kirche St. Joseph, die 1968 errichtet wurde, ist prägend für die Neubebauung. Zwei straßenbegleitende Baukörper – durch ein gemeinsames Dach verbunden – bilden die Fassung des Kirchplatzes und zur Bleek- und Rennerstraße eine städtebauliche Kante.

Die moderne Architektursprache tritt bewusst mit der Kirche in Dialog. Durch die Aufnahme von Baukörperproportionen und Maßstäblichkeit fügt sich die Neubebauung sehr gut in die Umgebung ein.

Das anthrazitfarbene Sichtmauerwerk ist präsent, ohne aufdringlich zu sein. Akzente setzen die farbig gestalteten Treppenhäuser, die sich zum Kirchplatz hin öffnen. Die Pergola aus Betonfertigteilen, als Verbindung der beiden Baukörper, ergibt je nach Tageszeit ein spannendes Licht- und Schattenspiel auf dem Sichtmauerwerk der Gebäude.

Das Bauvorhaben umfasst 31 Wohnungen unterschiedlicher Wohnungsgröße – von 45 m² bis 107 m². Die Tiefgarage und die Wohnungen sind barrierefrei über den Aufzug erreichbar und haben Balkon oder eine Terrasse mit Garten. Das Wohnzimmer und die Küche bilden mit dem Essplatz eine räumliche Einheit. Die Bäder liegen an der Außenfassade und können über ein Fenster natürlich belüftet werden.

Der durch die Geometrie der Kirche neu gestaltete Kirchplatz verbindet die prägnanten grünen Innenfreiräume – es entsteht ein harmonischer Außenbezug im Ensemble aus Kirche, Gemeindezentrum und neuer Wohnbebauung.

Copyright: Druschke und Grosser Architektur | Fotos: Thomas Riehle 

Wohnen unter einem Dach
Wohnbebauung in Duisburg-Hamborn

Energetisch optimiertes Bauen ist ein wichtiger Baustein der Neubebauung. Die kompakten Baukörper mit ihren günstigen A/V Verhältnis sind nach Nord – Süd und West – Ost ausgerichtet. Den Grundsätzen des Solaren Bauens folgend sind die Hauptwohnräume nach Süden orientiert, wohingegen die Schlafräume im Norden und Osten angeordnet sind. Mit einem Jahres-Primärenergiebedarf von 23,4 kWh/m²a werden nur 50 % der Primärenergie für Neubauten gemäß Energieeinsparverordnung verbraucht.
Somit wird der KFW-55 Standard erfüllt. Je Gebäude wurde eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Beide Gebäude werden über eine gemeinsame Heizzentrale versorgt. Die Beheizung der Räume erfolgt über eine Fußbodenheizung mit Fernwärme. Die Nutzung der Fernwärme als nicht fossile Heizenergie reduziert die CO2-Bilanz der Bebauung erheblich.

Copyright: Druschke und Grosser Architektur | Fotos: Thomas Riehle

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Projektdaten
Wohnungsbau: Mehrfamilienhaus
Energiesparhaus
Außenwand: zweischalig
Sichtfläche außen: Backstein
Bauvorhaben:

Wohnen unter einem Dach

Wohnbebauung in Duisburg-Hamborn

Architekt:

Druschke und Grosser Architektur

Mülheimer Straße 43

47058 Duisburg

Telefon: 0203/6001260-0

Fax: 0203/6001260-10

www.druschkeundgrosser.de

mail@druscheundgrosser.de

Bauherr:

Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG

Pollerbruchstraße 46-58

47169 Duisburg

Bauunternehmer:

Michael Schmidt GmbH & Co KG Bauunternehmung

Mausegatt 50

47228 Duisburg

Telefon: 02065/7763-0

Fax: 02065/7763-29

info@bauen-mit-schmidt.de

www.bauen-mit-schmidt.de

Bauweise:

Massivbauweise

Fertigstellung:

März 2012

Produkt:

Außenwände und tragende Wände:

KS XL-PE, SFK 20, RDK 2,0

17,5 cm und 24 cm

Innen:

KS Bauplatte

Sonstiges:

Energie: Fernwärme

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Primärenergiebedarf: 23,4 kWh/m²a

KfW - Effizienzhaus 55 gem. EnEV 2009

Förderung: KfW

Grundstücksgröße: 2.431 m²

Wohnfläche:            2.213 m²

Wohneinheiten:      

2-Zimmer Wohnungen 22 Stück

3-Zimmer Wohnungen   6 Stück

4-Zimmer Wohnungen   3 Stück

Veröffentlichung:

Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau Nordrhein-Westfalen 2012

"Zukunft Wohnen | sozial vorbildlich - energetisch und ökologisch zukunftsweisend - wirtschaftlich angemessen"

 
Ansprechpartner:

KS ORIGINAL

KS PLUS

KS-West e.V.
Barbarastr. 70
46282 Dorsten
Tel.: 0 23 62 /95 45-0
Fax: 0 23 62 /95 45-25
info@ks-west.de
www.ks-west.de

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