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Markt und Bauwirtschaft 13.01.2020 print

DIW Berlin erwartet dynamisches Wachstum der Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft ist und bleibt laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) eine Stütze der Konjunktur in Deutschland.

Berechnungen des DIW Berlin zufolge ist das Bauvolumen im vergangenen Jahr nominal um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. In diesem und im kommenden Jahre dürften die Umsätze des Baugewerbes und seiner angrenzenden Bereiche nominal um rund 6,5 Prozent beziehungsweise knapp sechs Prozent zulegen, heißt es in einer Mitteilung des Instituts.

Das Wachstum der Bauwirtschaft werde sich wie schon in den vergangenen Jahren in steigenden Preisen niederschlagen, die in diesem und im nächsten Jahr laut den Wirtschaftsforschern voraussichtlich um jeweils mehr als drei Prozent zulegen dürften. "Dennoch wird auch das reale Bauvolumen mit 3,3 Prozent in diesem Jahr und 2,7 Prozent im kommenden deutlich dynamischer zulegen als das gesamtwirtschaftliche Wachstum", sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen.

Eckpfeiler des Aufwärtstrends bleibe der Wohnungsbau. "Sowohl der Neubau als auch die Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestands profitieren von den günstigen Rahmenbedingungen wie den niedrigen Zinsen, dem robusten Arbeitsmarkt, aber auch politischen Maßnahmen wie dem Baukindergeld und den Abschreibungsmöglichkeiten", so Studienautorin Laura Pagenhardt. Das Wohnungsbauvolumen werde nach einem Plus von 8,8 Prozent im Jahr 2019 um rund acht Prozent in diesem Jahr und gut sechs Prozent im Jahr 2021 steigen, prognostizieren die Studienautoren.

Quelle: baustoffmarkt-online

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